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Dassault Systemes stellt das Programm 3DExperience vor
12.01.2018

Die Digitalisierung ist im Jahr 2017 ein viel diskutiertes Thema in Weißrussland, Russland und Kasachstan. Am Jahresende verabschiedete Weißrussland das Dekret Nummer 8 (wichtige Angaben dazu). Anfang 2018 wandte sich der Präsident von Kasachstan  an die Bevölkerung des Landes  mit einer Botschaft über neue Entwicklungsmöglichkeiten unter den Bedingungen der vierten Industrie-Revolution. Bereits in drei Jahren wird die Welt-Wirtschaft zu 25 % digitalisiert sein.

Dassault Systemes bietet Instrumente für die Unterstützung einer effektiven Realisierung der Produkte. Sie berücksichtigt bisherige Verkäufe, die Erfassung der Meinung der Verbraucher, die Sicherung der Zustellung zum vereinbarten Termin und die Fertigung der bestellten Konfiguration.  In einem aktuellen Beitrag des Portals computerworld.ru Dassault Systemes, wertet der Provider der Plattform 3DExperience, die die Daten des Produkts oder des Projekts über den ganzen Zyklus sammelt, die Ergebnisse seiner Arbeit auf dem russischen Markt im vergangenen Jahr aus:

Alexey Ryschow, der Generaldirektor von Dassault Systemes in Russland, der GUS und Mittelasien:

Die Digitalisierung ist auch in Russland ein viel diskutiertes Thema des vergangenen Jahres. Fast alle großen Firmen des lokalen Markts sprechen über die Digitalisierung ihres Geschäfts. Ryschow stellt jedoch fest, dass der Hauptanteil der Digital-Wirtschaft in Russland auf den Handel und den Verbrauchermarkt entfällt, obwohl ein größeres Potential in einer intelligenten Produktion und in Smart-Cities liegen würde. Das Dassault Systemes bietet seinerseits die Instrumente zur Unterstützung einer intelligenten Produktion, zu der "kluge" Berater und  Mittel maschineller Zusammenwirkung gehören.

"Nur noch 3 % aller möglichen Daten holt man heute tatsächlich von der Ausrüstung in der Produktion, obwohl viele Betriebe bereits über moderne Maschinen verfügen", sagt Ryschow in der Diskussion über die Besonderheiten einer flexiblen Produktion, die in der Lage ist, eine große Menge der Konfiguration der Erzeugnisse zu unterstützen.

Wldimir Piroschkow, Leiter eines Engineering-Zentrums auf der Basis des NITU "MISundS" für Prototypen "Kinetika", eines strategischen Partners von Dassault Systemes, das unter anderem als Showroom für ihre Produkte fungiert, demonstriert, wie heute einzelne Elemente einer Fabrik der Zukunft arbeiten. Eine unvollständige Liste der Arbeits-Sparten dieses Zentrums. Digitale Modelle folgender Erzeugnisse: Die Fackel eines Olympischen Feuers; die Ausrüstung eines Soldaten der Zukunft; Anwendung neuer Materialien; System-Engineering; additive Technologien.

"Wer wird zum Operator der Digitalisierung? Die Digital-Wirtschaft braucht fantasievolle Ingenieure, keine Kopierer. Die Fähigkeit, mit Programm-Instrumenten zu arbeiten, bietet den russischen Fachleuten die Voraussetzung, sich mit der Welt in einer Reihe zu stellen, so Piroschkow.

Ryschow nannte unter den konkreten Ergebnissen des vergangenen Jahres bei Quinting, eines metallurgischen Kombinats in Nowolipezk, die Einführung einer Lösung zur Optimierung logistischer Ketten und Business-Prozesse; sodann die Projekte bei der Firma "Nornikel" zur Nutzung des Systems Geovia für die Automatisierung der geologischen Bergbau-Arbeit. Von Interesse ist das SkyWay-Projekt zur Nutzung des schienengebundenen Seil-Verkehrs für den Ausbau der Verkehrs-Autobahnen neuer Generation. Im EcoTechnoPark bei Minsk (Weißrussland) wird ein Pilot-Projekt realisiert. Es zielt auf den Bau einer sicheren Infrastruktur für die schnelle Beförderung von Menschen und Fracht.

Ryschow nannte unter den organisatorischen Änderungen des vergangenen Jahres den Umbau des Verkaufs-Kanal-Systems für eine automatische Projektierung Solidworks: Die Zahl der Partner stieg um den Faktor 20 und das Händler-Netz für die Betreuung der Kunden erweiterte sich auf 70 Städte Russland und der GUS.

Was bedeutet die Technologie 3DExperience für SkyWay?

Wir erinnern daran, dass für die Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit der Projekte im Konstruktions-Büros und in der Produktion der SAO "Strunnije Technologiji" bereits Elemente der Industrie 4.0 eingeführt werden: Seit einem halben Jahr arbeiten die Fachleute der Gesellschaft mit virtuellen Modellen des Rollmaterials und der Schienenstruktur. Dieses System beschleunigt die Koordination und die schnelle Entwicklung der Ingenieur-Projekte und die Erstellung der technischen Unterlagen, die für die industrielle Fertigung nötig sind. Alle von den Ingenieuren angeregten Änderungen am Modell finden sich am endgültigen Ergebnis, seiner technischen Charakteristika und dem Wert des Endprodukts.

Die Notwendigkeit der Nutzung der Industrie 4.0 ergibt sich auch daraus, dass diese Informations-Systeme es ermöglichen, die Aufträge zum Projekt an die Ingenieure anderer Länder weiterzuleiten (für SkyWay: Indien, Indonesien und andere). Dies ist nötig, weil die Gesellschaft anfangs auf den ersten Etappen der Arbeit auf dem Weltmarkt nicht in der Lage sein wird, die Arbeit selbständig abzuwickeln.

Weiteres über die Strategie und die Pläne findet man im Interview von Viktor Baburin, dem stellvertretenden Generaldirektor für Entwicklung bei der SAO, und über die Industrie 4.0 - in einem besonderen Artikel.

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